Johann Heinrich August Duncker
* 14. Januar 1767 in Rathenow
� 14. Juni 1843 in Rathenow

Das Duncker Denkmal am Bahnhof in Rathenow
Johann Heinrich August Duncker war Sohn eines Pfarrers und begann 1786 sein Theologiestudium in Halle.
1789 kehrte er nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums nach Rathenow zurück.
Er produzierte zuerst im Pfarrhaus Mikroskope und Brillen und verkaufte diese ab etwa 1790.
Am 10. März 1801 eröffnete er zusammen mit dem Pfarrer S. C. Wagner die "Königlich privilegierte optische Industrie-Anstalt".
Er ließ sich dann seine Erfindung die Vielschleifmaschine patentieren. Diese Erfindung erleichterte die Herstellung der benötigten Linsen erheblich.
Neu eingestellte Arbeiter konnten damit ohne große körperliche Mühen in der Produktion tätig sein.
Die Vielschleifmaschine sowie die Entwicklung seiner optischen Industrie-Anstalt, die insbesondere auch durch seinen Sohn Eduard und seinen Enkelsohn Emil Busch vorangetrieben wurden legten den Grundstein für die Entwicklung der Stadt Rathenow als optischen Industriestandort.
Rathenow ist auch als "Stadt der Optik" bekannt geworden.
1820 erkrankte Johann Heinrich August Duncker an Typhus und lebte bis zu seinem Tod am 14. Juni 1843 in geistiger Umnachtung in Rathenow.
Nach seiner Erkrankung übernahm der Sohn Eduard im Alter von 23 Jahren den väterlichen Betrieb.
1845 überließ Eduard seinem Neffen Emil die Führung des Unternehmens.

Das Geburtshaus Dunckers am Kirchplatz in Rathenow
Am 26.9.2008 feierte die Oberschule Rathenow ihr Fest zur Namensgebung! Endlich nach 2 langen Jahren und Umzügen bekamen wir unser feste Lern- und Arbeitsstelle.
Der Name "Johann Heinrich August Duncker" konnte zu unserer aller Freude vergeben werden. Somit erhält die Oberschule nicht nur ein schönes traditionsreiches haus, sondern auch einen entsprechenden Namen.
Der Festakt vor der Schule wurde von vielen Persönlichkeiten aus Politik und Bildung besucht, die mit ihrer Anwesenheit den Festakt zu einem besonderen Höhepunkt machten.
Im Laufe des letzten Jahres wurde die Mehrheit der Räumlichkeiten renoviert und bekamen einen freundlichen, farbenfrohen Anstrich. Auch die Ausstattungen unserer berufsorientierten Schule ist in den Räumen auf den neusten Stand.
Unser Schulprofil, das Praxislernen, lässt sich in den neu eingerichteten Räumen besonders gut verwirklichen. Wir, die Schüler dieser Schule, sind stolz auf unser schönes Haus, das im nächsten Jahr noch schöner werden soll. Wir fühlen uns in der neu gestalteten Schule sehr wohl und lernen gern hier.




