Ganztag
Der Ganztag an unserer Oberschule
Seit dem Jahr 2005 arbeitet unsere Schule mit einem Ganztagskonzept.Begleitet wurde dieses Konzept durch eine Steuergruppe “Ganztag”, deren Ziel es war, durch
regelmäßige Zusammenkünfte den Ganztag an unserer Schule zu optimieren.Daraus ergab sich für das Schuljahr 2011 / 2012 für Schüler, Eltern und Lehrer ein
übersichtlich strukturiertes Kurzkonzept, mit dem wir den Ganztag erfolgreich im Rahmen unserer Möglichkeiten gestalten können.
Klasse 7
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Wochenbeginn mit einer Begegnungsstunde mit dem Klassenlehrer
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eine wöchentliche Förderungs- und Neigungsstunde
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zwei wöchentliche SAS- Stunden (Schülerarbeitsstunden)
Klasse 8
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eine wöchentliche ILZ- Stunde
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eine wöchentliche Förderungs- und Neigungsstunde
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zwei wöchentliche SAS- Stunden
Klasse 9
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eine wöchentliche ILZ- Stunde
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zwei wöchentliche SAS- Stunden
Klasse 10
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eine wöchentliche ILZ- Stunde
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eine wöchentliche prüfungsbezogene Förderstundein Mathematik, Deutsch und Englisch
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zwei wöchentliche SAS- Stunden
Unser Ganztagskonzept wird getragen durch folgende Eckpfeiler:
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Einbeziehung aller Klassen durch eine voll gebundene Form des Ganztages
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Gezielte individuelle Förderung der Schüler in den Förder- und Neigungsstunden
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Einbindung verschiedener Kooperationspartner und schulübergreifende Angebote im SAS- Bereich
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Nutzung der ILZ- Stunden als Möglichkeit der individuellen Begegnung und Beratung des einzelnen Schülers mit dem KlassenlehrerDie Steuergruppe “Ganztag”
evaluiert in kontinuierlichen Zusammenkünften die Arbeitsergebnisse im Ganztag.
Konzepte der Schülerarbeitsstunden (SAS) und Förderneigung (FÖN) in Richtung Berufsorientierung
Natur und Technik
Die Hauptziele der Arbeitsgemeinschaft Natur und Technik liegen darin, die Schülerinnen und Schüler durch praxisnahes Arbeiten für die Bereiche Natur, Umwelt und
Technik zu sensibilisieren, ihr analytisches Denken zu fördern und sie zum Hinterfragen ihrer Umwelt anzuregen. Die Teilnehmer begegnen Phänomenen und Vorgängen
aus der Natur und setzen sich mit thematisch verwandten technischen Anwendungen auseinander, so zerlegen sie z.B. PCs, untersuchen den Aufbau eines Vergasers oder
besuchen eine Müllverbrennungsanlage. Die Auseinandersetzung mit den Themen Natur und Technik fördert das Verständnis der Heranwachsenden für ihre Umwelt und
einen nachhaltigen Umgang mit ihr und unseren technischen Errungenschaften. So soll die natürliche Neugier der Schülerinnen und Schüler an Naturphänomenen und
technischen Vorgängen und eine spätere berufliche Orientierung im naturwisschenschaftlich-technischen Bereich gefördert werden.
Computer
Mit Hilfe der Plattform Scratch werden die Schülerinnen und Schüler spielerisch an die Grundlagen der Programmierung herangeführt, denn in vielen Berufszweigen
sind nicht nur Grundlagenkenntnisse im Umgang mit dem PC, sondern auch Programmierkenntnisse gefragt. Nach anfänglicher Vermittlung von Grundlagenkenntnissen
zu Programmierbefehlen und Instruktionen zu Möglichkeiten im Umgang mit der Plattform Scratch wird der Kurs von seinen Teilnehmern gestaltet. Es wird gemeinsam
ein Computerspiel entwickelt, für welches sich die Teilnehmer den Spieltyp, den Hauptcharakter, die Geschichte, die verschiedenen Level, die künstlerische Gestaltung
und die Spielsteuerung erarbeiten. Die Lehrkraft hilft dabei, die Pläne in Unteraufgaben zu zerlegen und etappenweise umzusetzen. Dabei übernimmt jeder Teilnehmer
jede Woche eine der geplanten Aufgaben und arbeitet daran in Einzel- oder Partnerarbeit. Das selbstständige Zusammenstellen typischer Programmierbefehle allein und
in kleinen Teams schult das logische Denken der Schülerinnen und Schüler und fördert ihre Kreativität, während auch der Spaß nicht zu kurz kommt, wenn eigene
Charaktere entstehen, diese animierend, Hintergründe entworfen und sich gemeinsam eine Geschichte ausgedacht wird.
Chemie
Der Förderneigungsunterricht Chemie soll das Interesse am Fach erhöhen und chemische Zusammenhänge im Alltag und in verschiedenen Berufszweigen besser
verständlich machen. Im Vordergrund steht hier das Experimentieren, da durch praktische Anschauungen langfristige Erkenntnisse gewonnen werden können, auf denen
im Alltag und im Fachunterricht aufgebaut werden kann. Geplante Experimentalreihen, die auch in den verschiedensten Berufsgruppen Anwendung finden, sind die
Flammenfärbung, Glasbiegearbeiten, Experimente zum Erkennen von Stoffen, das Züchten von Kristallen, Experimente zu Korrosion und Korrosionsschutz,
Experimente aus dem täglichen Leben und einfache Nachweisreaktionen. Damit werden nicht nur Sachverhalte angesprochen, die im regulären Chemieunterricht zu weit
führen würden, damit werden die Schülerinnen und Schüler auch an praktische Anwendungen in Berufen wie dem Chemielaboranten, dem med. Fachangestellten, dem
Lackierer oder Lebensmittelchemiker herangeführt.
Kochen / Backen
Der Beruf des Kochs oder Bäckers ist in den letzten Jahren durch diverse Fernsehsendungen interessanter und beliebter geworden. In unserem Kurs Kochen / Backen
lernen die Teilnehmer wichtige Grundlagen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, zur persönlichen Arbeitshygiene und zur Hygiene am Arbeitsplatz sowie den richtigen
Umgang mit elektrischen Küchengeräten, bevor es an Arbeitsschritte mit Lebensmitteln geht. Sie lernen verschiedene Zerkleinerungsmethoden von Obst, Gemüse und
Kräutern unter Vermeidung von Vitamin- und Mineralstoffverlusten, wie das Schneiden, Hobeln, Hacken, Mixen und Pürieren, sie leisten Vorbereitungsarbeiten wie das
Putzen, Waschen, Wässern, Schälen, Schaben, Pellen oder Blanchieren von Gemüse und bereiten unter Anleitung Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts zu. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen verschiedene Küchen der Welt kennen, lernen das Kochen und Backen nach Rezeptvorschriften und üben sich im Erstellen und
Ausprobieren eigener Rezepte. Auch das korrekte Eindecken der Tische für jeden Anlass bis zum Serviettenfalten und das gemeinsame Einnehmen der zubereiteten
Speisen gehören für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu.
Holzbearbeitung
Das Angebot Holzbearbeitung eignet sich für alle diejenigen, die praktisch und kreativ veranlagt sind, eher der motorischen Lerntyp sind und sich mit Kunst und
Handwerk eventuell auch langfristig auseinander setzen möchten. Die Schülerinnen und Schüler lernen mit dem Werkstoff Holz umzugehen und ihn mit
unterschiedlichen Werkzeugen zu bearbeiten. Über den Werkstoff selbst erfahren sie Wissenswertes bezüglich verschiedener Sorten, Beschaffenheit und
Verwendungsmöglichkeiten, auch lernen sie Holz als Bau- und Verbundwerkstoff kennen. Das Sägen, Hobeln, Schleifen, Polieren und Lackieren lässt den Rohstoff in
ganz anderer Gestalt erscheinen. Zu Beginn wird mit den Teilnehmern der Holzbearbeitung das langfristige Projekt besprochen und er werden die einzelnen
Arbeitsschritte geplant, welche dann in wochenweise Aufgaben unterteilt werden. In Einzel- Partner- und Gruppenarbeit entstehen kleine und große Kunstwerke, Figuren
und ganze Bauten. Wie im Handwerk werden vorbereitete Bauteile durch Leimen, Verschrauben und Nageln miteinander verbunden. Wer gern mit den Händen arbeitet,
Spaß daran hat, Dinge entstehen zu lassen und sich beruflich in Richtung Bau und Handwerk orientieren möchte, ist hier richtig und kann grundlegende Kenntnisse für
eine spätere Berufsausbildung gewinnen.